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  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 27.09.2013

    Grundsätzliche Konstruktionsfehler

    Ärzteblatt über DRGs in Deutschland

    Aus dem Text: "Angesichts der seit Jahren immer wiederkehrenden Zyklen der Kritik an einer Unterfinanzierung erscheint es an der Zeit, das DRG-System insgesamt auf den Prüfstand zu stellen. Denn offensichtlich führt es zur Unterfinanzierung eines erheblichen Teils der Krankenhäuser. Dieser Effekt ist keineswegs Ergebnis vereinzelter kleinerer Konstruktionsfehler des DRG-Systems, wie es die mehrfachen punktuellen und zeitlich begrenzten „Nachbesserungen“ nahelegen könnten. Die Unterfinanzierung eines erheblichen Teils der Krankenhäuser ist vielmehr erklärtes und zentrales Ziel des DRG-Systems."

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 25.07.2016

    Wenn Grundsatz auf Versorgung trifft

    Deutsches Ärzteblatt über verschiedene Krankenhausträger

    Aus dem Text: "Die privaten Krankenhausträger waren ab den 1980er Jahren die ersten, die das Management ihrer Kliniken umgestellt und effizientere Abläufe im Alltag eingeführt haben. Damit waren sie Vorbilder für kommunale und freigemeinnützige Träger, die ihnen auf diesem Weg teilweise gefolgt sind. Zunehmend jedoch sehen sich die privaten Krankenhausträger der Kritik ausgesetzt, ihren wirtschaftlichen Erfolg auf den Schultern ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erwirtschaften und die Effizienzschraube zu überdrehen."

  • Pressemitteilung
    Deutscher Ethikrat, 05.04.2016

    Patientenwohl als Maßstab

    Position des Deutschen Ethikrates

    "Drei Kriterien bestimmen das Patientenwohl: die selbstbestimmungsermöglichende Sorge für den Patienten, die gute Behandlungsqualität sowie Zugangs- und Verteilungsgerechtigkeit. Mit Blick auf diese drei Kriterien ergeben sich unterschiedliche Konfliktfelder. Diese betreffen vor allem die schwindenden Möglichkeiten einer angemessenen Kommunikation in der Arzt-Patient-, Pflegende-Patient- und Therapeut-Patient-Beziehung sowie die zunehmende Schwierigkeit für die im Krankenhaus Tätigen, ihre berufsethischen Pflichten umzusetzen. Zudem erweist es sich insbesondere mit Blick auf Patientengruppen mit besonderen Bedarfen als zunehmend problematisch, für sie einen gleichen Zugang zu Krankenhausleistungen und eine gerechte Verteilung der Ressourcen sicherzustellen. Dies betrifft Kinder und Jugendliche, Patienten in hohem Lebensalter, Patienten mit geriatrietypischen Erkrankungen, mit Demenz, mit Behinderung und Patienten mit Migrationshintergrund."

  • Studie
    Deutsche Krankenhaus Gesellschaft, 07.09.2015

    Differenziert nach Bundesländern gibt die Studie der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft einen detaillierten Überblick über rechtliche Vorgaben und konkrete Verfahrensweisen der Krankenhausplanung und der Investitionsfinanzierung. Berücksichtigt wurden Daten bis einschließlich August 2015.

  • Studie
    Deutsches Krankenhaus Institut, 30.11.2015

    Investitionsfähigkeit der deutschen Krankenhäuser

    BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Deutsches Krankenhaus Institut

    Studie zu Investitionsbedarf und -finanzierung von Krankenhäusern durch die BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und das Deutsche Krankenhaus Institut. Aus dem Fazit: „Seit der obligaten Einführung des Fallpauschalensystems im Jahr 2004 schreiben, je nach Beobachtungsjahr, zwischen 30% und 50% der Krankenhäuser Verluste. (…) Eine maßgebliche Ursache für die wirtschaftlichen Probleme der Krankenhäuser ist die völlig unzureichende öffentliche Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser. Die öffentlichen Fördermittel der Bundesländer reichen bei weitem nicht aus, um den Investitionsbedarf zu decken. Die Krankenhäuser sind damit genötigt, dringend notwendige Investitionen anderweitig aus den Betriebserlösen zu finanzieren.
    Die Leistungsentgelte (Fallpauschalen und Zusatzentgelte) enthalten kalkulatorisch aber keine Investitionskosten im Sinne des KHG. Darüber hinaus können die Krankenhäuser infolge des Festpreissystems (Case Mix in Verbindung mit dem Landesbasisfallwert) etwaige Mehrkosten zur Deckung des Investitionsbedarfs nicht auf die Preise für die Leistungsentgelte abwälzen. Ein Krankenhaus, das diese Mittel nicht operativ erwirtschaftet, schreibt Verluste, muss erforderliche Investitionen aussetzen bzw. verschieben oder anderweitig die Betriebskosten reduzieren.“

  • Studie
    RAND Journal of Economics, 01.10.2002

    (eigene Übersetzung und Zusammenfassung)

    „Wir untersuchten, wie sich der Wechsel eines Krankenhauses von einem Nonprofit-Krankenhaus zu einem Forprofit-Krankenhaus bzw. umgekehrt auf die Qualität und die Kosten für den Hospitalaufenthalt auswirkt.

    Wir stellten fest, dass 1 bis 2 Jahre nach dem Wechsel in ein Forprofit-Krankenhaus die Mortalität der Patienten (die für Außenstehende schwer zu erkennen ist) ansteigt, die Profitabilität des Krankenhauses deutlich ansteigt und die Personalausstattung absinkt. Nach dieser Zeit ist der Qualitätsabfall deutlich niedriger.

    Ein ähnlicher Qualitätsabfall ist nicht zu beobachten, wenn Krankenhäuser aus einem Forprofit-Krankenhaus in ein Nonprofit-Krankenhaus wechseln.

    Die Daten wurden aus der nationalen Langzeitbehandlungsbeobachtung (NLTCS) gewonnen, die in den Jahren 1982, 1984, 1989 und 1994 durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 35.845 Medicare-Patienten in die Datensätze einbezogen.

    Es wurden 91.892 Krankenhausentlassungen während 1984 und 1995 untersucht. Nachdem Wiederaufnahmen wegen desselben Falles ausgeschlossen wurden, verblieben 73.503 Krankenhausaufnahmen aus 3.645 Krankenhäusern.

    Von diesen Häusern wechselten 133 von öffentlichen oder privaten Nonprofit-Krankenhäusern in Forprofit-Krankenhäuser. Aus diesen Krankenhäusern überprüften wir 2.592 Krankenhausentlassungen, die sich entweder vor, während oder nach dem Wechsel abspielten.
    81 Krankenhäuser wechselten von Forprofit-Krankenhäuser in öffentliche oder private Nonprofit-Krankenhäuser. Von diesen Krankenhäusern untersuchten wir 949 Aufnahmen aus der Periode vor, während oder nach dem Wechsel.

    Bei den Krankenhäusern, die von öffentlichen oder privaten Nonprofit-Krankenhäusern in Forprofit-Krankenhäuser wechselten, war die mittlere Mortalitätsrate (30 Tage nach Entlassung) 0,075 für Entlassungen, die fünf oder mehr Jahre vor dem Wechsel lagen. Diese Rate war mehr oder weniger stabil bis ein oder zwei Jahre nach dem Wechsel. dann stieg die Rate auf 0,130. Drei oder mehr Jahre nach dem Wechsel fiel die Rate dann auf 0,105. Dies ist 0,03 höher als fünf Jahre vor dem Wechsel. Die Sechsmonats- und Einjahressterblichkeit verhielt sich entsprechend.

    Beim Wechsel aus Forprofit- in Nonprofit- oder öffentliche Trägerschaft fand sich kein entsprechender Anstieg der Mortalität. Die Sechsmonats- und Einjahressterblichkeit 3 Jahre nach dem Wechsel war niedriger als die Sterblichkeit 5 Jahre vor dem Wechsel.

    Weitere Ergebnisse waren: Beim Wechsel zu einem Forprofit-Krankenhaus stiegen die Operationszahlen signifikant, die Zahl der Betten nahm signifikant ab, die Zahl der Beschäftigten und die Löhne nahmen ebenfalls signifikant ab - jeweils am deutlichsten 1 bis 2 Jahre nach dem Wechsel.“

  • Studie
    Canadian Medical Association, 28.05.2002

    Ein systematischer Überblick und eine Metaanalyse von Studien, der Sterblichkeitsraten von privaten „Forprofit“- und „Nonprofit“-Krankenhäusern.

    Aus „Canadian Medical Association Journal (CMAJ)“ vom 28. Mai 2002, Seite 1399 bis 1406, P. J. Devereaux at all

    Es wurden 15 amerikanische Studien identifiziert, die einen Überblick über 26.399 Krankenhäuser und 36.402.558 Patienten gaben.

    Es wurde die Hospitalsterblichkeit bzw. die 30-Tage-Sterblichkeit nach Krankenhausentlassung ausgewertet, bezogen auf die Frage, ob es sich um ein privates „Forprofit“-Krankenhaus (gewinnorientiert) oder ein privates „Nonprofit“-Krankenhaus (gemeinnützig) handelt. Andere Einflüsse wie die unterschiedliche Schwere von Krankheitsbildern und der Einfluss des Status als Lehrkrankenhaus wurden statistisch eliminiert.

    Von den 14 Studien, die sich mit erwachsenen Patienten beschäftigten, hatten 6 eine statistisch signifikant erhöhte relatives Risiko zu sterben in privaten Forprofit-Krankenhäusern, 1 zeigte eine statistisch signifikant erhöhtes RR zu sterben in privaten Nonprofit-Krankenhäusern.

    Die Metaanalyse erbrachte folgende Ergebnisse:

    Für erwachsenen Patienten war das relative Risiko zu sterben statistisch signifikant in privaten Forprofit-Krankenhäusern erhöht (relatives Risiko 1,020).

    In der einen Perinatalstudie war das Sterberisiko in privaten Forprofit-Krankenhäusern ebeCanadian Medical Association Journal ebenfalls statistisch deutlich erhöht (relatives Risiko 1,095).

  • Studie
    JAMA, 28.07.2015

    Evaluation des Hospital-Acquired Condition (HAC) Reduction Program in den USA, das Kürzungen für Häuser vorsieht, bei denen es zu übermäßigen Komplikationen während des Krankenhausaufenthaltes kommt.

    Verf. stellen fest, das Häuser, die in anderer Hinsicht gut abschneiden, übermäßig von den Kürzungen betroffen sind und mahnen eine Überarbeitung der HAC-Methodik an.

  • Studie
    Hamburg Center for Health Care, 01.07.2014

    Der Forschungsauftrag sollte die gegenseitigen Schuldzuweisungen von GKV und DKG objektivieren, welche Faktoren für die Mengenzunahme im stationären Bereich verantwortlich sind, Angebots- oder Nachfrageseitig, ökonomische Fehlanreize versus Demographie und medizinischer Fortschritt, die Autoren diskutieren viele Einzelfaktoren, darunter verbergen sich interessante Einzelbeobachtungen, kommen zu keinem Fazit und fordern eine bessere Datengrundlage für weitere Forschungsprojekte.

  • Stellungnahme
    ver.di, 07.09.2015

    zum Gesetzentwurf der CDU/CSU und SPD:
    Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhausstrukturgesetz - KHSG)
    BT-Drucksache 18/5372

    Antrag der Fraktion DIE LINKE.
    Versorgungsqualität und Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern verbessern - Bedarfsgerechte Personalbemessung gesetzlich regeln BT-Drucksache 18/5369

    Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Gute Versorgung, gute Arbeit - Krankenhäuser zukunftsfest machen
    BT-Drucksache 18/5381