Am 10. Juni findet die Gesundheitsminister*innenkonferenz (GMK) in Hannover statt und wir – mehrere gesundheitspolitische Initiativen – rufen zum Protest auf!
Folgendes haben wir vor: Wir treffen uns um 10 Uhr am Hauptbahnhof in Hannover am Ernst-August-Denkmal (Haupteingang/Ernst-August-Platz) und fahren dann gemeinsam zum Tagungshotel der GMK. Mit einem offenen Brief wenden wir uns an den Vorsitzenden der GMK, Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi, und seine Amtskolleg*innen. Nachdem wir den offenen Brief überreicht haben, gehen wir zur ver.di-Kundgebung am Platz der Menschenrechte.
Damit wir den Politiker*innen und der Presse deutlich machen, wie zahlreich und mannigfaltig die Probleme im Gesundheitswesen sind, werden wir eine Ortsschilder-Aktion machen. Auf den Schildern steht neben dem Ortsnamen jeweils ein kurzer Text, der das Problem im Gesundheitsbereich vor Ort benennt. Die Schilder seht ihr hier: https://www.gemeingut.org/wordpress/wp-content/uploads/2026/05/gib_kh_schilder_420x594_120526.pdf (ein paar kommen noch dazu). Damit wir möglichst viele Schilder haben, laden wir euch dazu ein, aus der Zusammenstellung das Schild von eurem Lieblingsort auszuwählen und dessen Herstellung und Transport nach Hannover zu übernehmen. Schreibt in einer E-Mail mit dem Betreff „Ortsschild“ an info@gemeingut.org, welches Schild ihr übernehmen möchtet. Wir schicken euch dann das Schild als PDF-Datei in einer hohen Auflösung zu. Druckt das Schild im Kopierladen auf ein Blatt im Format DIN A2 in Farbe aus, klebt es auf feste Pappe und bringt es (mit oder ohne Stock) zur Protestaktion mit.
Um besser planen und alle Teilnehmer*innen auch über eventuelle Änderungen informieren zu können, bitten wir euch alle (auch wenn Ihr kein Schild übernehmen möchtet) um eine kurze Rückmeldung per E-Mail an info@gemeingut.org mit dem Betreff „Anmeldung für Hannover“.
Unser Positionspapier und die Forderungen, die wir den Minister*innen überreichen werden, findet ihr hier: Positionspapier zur GMK 2026
Der Protest wird von zahlreichen Initiativen und Aktiven organisiert, die bei Krankenhaus statt Fabrik, dem Bündnis Klinikrettung und der Initiative Krankenhaus organisiert sind.