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  • Studie
    ver.di, 20.03.2017

    Nachtdienstreport

    ver.di veröffentlicht Umfrageergebnisse

    Die Gewerkschaft ver.di hat 2015 in 238 Krankenhäusern bzw. auf 3791 Stationen einen "Nachtdienstcheck" durchgeführt und chronische Unterbesetzung in der Pflege festgestellt. Jetzt wurde die detaillierte Auswertung der Ergebnisse veröffentlicht.

  • Pressebericht
    DER SPIEGEL, 01.02.2016

    Hebammen sind überlastet

    Bericht im SPIEGEL

    Personalmangel auch im Kreißsaal: DER SPIEGEL berichtet über eine Umfrage des Deutschen Hebammenverbandes, derzufolge die meisten Hebammen regelmäßig drei oder mehr Frauen gleichzeitig zu betreuen haben.

  • Pressebericht
    DIE ZEIT, 02.02.2017

    "Es macht einen krank"

    DIE ZEIT über Gewerkschaftsaktivitäten in Krankenhäusern

    Die Wochenzeitung berichet ausführlich über die Vorbereitung von Arbeitskampfmaßnahmen - im Saarland und bundesweit: "Noch nie haben sich Pflegekräfte an Deutschlands Krankenhäusern zu einem gemeinsamen Großstreik verabredet. Das dürfte sich bald ändern. Die Forderung: mehr Personal."

  • Pressemitteilung
    Dt. Institut für angewandte Pflegeforschung, 16.03.2016

    "Im Jahr 2004 wurde die Krankenhausfinanzierung in Deutschland grundsätzlich umgestellt. Seither gelten diagnosebezogene Fallpauschalen, d.h. Krankenhäuser bekommen heute pro Diagnose und Fall ein definiertes Entgelt. Vor dem Hintergrund dieses sogenannten DRG-Systems hat eine massive Verschiebung beim Personal und den Kosten insbesondere von der Krankenhauspflege auf die Ärzteschaft stattgefunden. Auf diesen Missstand hat Prof. Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip), auf dem Deutschen Pflegetag 2016 in Berlin in einem Vortrag hingewiesen."

  • Pressemitteilung
    Deutscher Ethikrat, 05.04.2016

    Patientenwohl als Maßstab

    Position des Deutschen Ethikrates

    "Drei Kriterien bestimmen das Patientenwohl: die selbstbestimmungsermöglichende Sorge für den Patienten, die gute Behandlungsqualität sowie Zugangs- und Verteilungsgerechtigkeit. Mit Blick auf diese drei Kriterien ergeben sich unterschiedliche Konfliktfelder. Diese betreffen vor allem die schwindenden Möglichkeiten einer angemessenen Kommunikation in der Arzt-Patient-, Pflegende-Patient- und Therapeut-Patient-Beziehung sowie die zunehmende Schwierigkeit für die im Krankenhaus Tätigen, ihre berufsethischen Pflichten umzusetzen. Zudem erweist es sich insbesondere mit Blick auf Patientengruppen mit besonderen Bedarfen als zunehmend problematisch, für sie einen gleichen Zugang zu Krankenhausleistungen und eine gerechte Verteilung der Ressourcen sicherzustellen. Dies betrifft Kinder und Jugendliche, Patienten in hohem Lebensalter, Patienten mit geriatrietypischen Erkrankungen, mit Demenz, mit Behinderung und Patienten mit Migrationshintergrund."

  • Studie
    International Journal of Nursing Studies, 30.11.-1

    Untersucht wird die Personalausstattung im Verhältnis zur Zahl der Patienten in den Krankenhäusern des englischen National Health Service (NHS). Die Befunde aus den USA werden auch im englischen Kontext bestätigt: „Patienten und Pflegekräfte in dem Quartil der Krankenhäuser mit der vorteilhaftesten Personalausstattung (der niedrigsten Rate von Patienten pro Pflegekraft) zeigten durchgehend bessere Ergebnisse als in den Häusern mit weniger vorteilhafter Personalausstattung. Patienten in den Krankenhäusern mit den höchsten Werten von Patienten pro Pflegekraft hatten eine um 26% höhere Mortalität. (…) Die Pflegekräfte in diesen Krankenhäusern zeigten annähernd eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, mit der Arbeit unzufrieden zu sein, hohe Burnout-Raten aufzuweisen, und von einer niedrigen oder sich verschlechternden Versorgungsqualität auf ihren Stationen und in ihren Krankenhäusern zu berichten.“

  • Studie
    New England Journal of Medicine, 01.01.1970

    Nurse-Staffing Levels and the Quality of Care in Hospitals

    US-amerikanische Studie zu Personalausstattung und Pflegequalität

    Die Studie aus dem US-amerikanischen „New England Journal of Medicine“ von 2002 untersucht anhand der Daten von 799 Krankenhäusern den Zusammenhang zwischen dem Umfang der geleisteten Pflegearbeit pro Patient, dem Qualifikationsniveau der Pflegekräfte und dem Behandlungserfolg bzw. dem Erkrankungs- und Sterberisiko im Krankenhaus. Die Zahlen zu Magen-Darm-Blutungen, Harnwegsinfektionen, Lungenentzündungen, Herzstillständen, Blutvergiftungen und Thrombosen führt zu dem Ergebnis: „Ein größerer Anteil pflegerischer Versorgung durch examinierte Pflegekräfte und ein größerer Stundenumfang an Pflege pro Tag durch examinierte Pflegekräfte sind verbunden mit einer besseren Versorgung von Patienten im Krankenhaus.“

  • Studie
    Institut für Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft Uni Duisburg-Essen, 30.11.-1

    Instrumente zur Personalbemessung und -finanzierung in der Krankenhauspflege in Deutschland

    Diskussionspapier im Auftrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)

    Untersucht werden verschiedene Instrumente, mit denen die Probleme des Personal- und Zeitmangels in der Pflege im Rahmen eines reformierten DRG-Systems gelöst werden könnte: Pflegepersonalregelung (PPR), Leistungserfassung in der Pflege (Schweizer LEP), Nursing Related Groups, Anhaltszahlen, Honorierung einer „guten“ Personalausstattung, Steering Groups zur Personaleinsatzplanung, Erweiterte Veröffentlichungspflichten.
    Bei ihren Schlussfolgerungen gehen die AutorInnen davon aus, „dass sich eigentlich sämtliche Akteure im deutschen Krankenhauswesen einig sind, dass sich das DRG-System als Finanzierungssystem bewährt hat und lediglich Nachbesserungen in verschiedenen Bereichen notwendig sind bzw. sinnvoll sein könnten.“

  • Studie
    Hans Böckler Stiftung, 08.02.2017

    Böckler-Studie: Nurse to Patient-Ratios

    Regelungen im internationalen Vergleich

    Im Mittelpunkt der Studie stehen Regulierungssysteme, die zwingend einzuhaltende Mindestbesetzungen in Form von Nurse-to-Patient Ratios durch staatliches Recht vorgeben. Als Nurse-to-Patient Ratios werden Verhältniszahlen bezeichnet, die angeben, wie viele Pflegefachkräfte für eine bestimmte Zahl an Patienten pro Schicht auf einer Station, in der Notaufnahme, im OP etc. vorzuhalten sind.
    Untersuchte internationale Beispiele sind der US-Bundesstaat Kalifornien, Australien (insbesondere die Bundesstaaten Queensland und Victoria), Japan, Südkorea, Taiwan und Belgien.
    Aus der Pressemitteilung der Boeckler-Stiftung: „Die dokumentierten Regulierungsansätze böten eine Fülle von Anregungen, wie sich eine angemessene Personalausstattung in deutschen Kliniken sicherstellen ließe, schreiben Simon und Mehmecke. Da einheitliche Regelungen über Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen nur schwer zu erreichen seien, empfehlen sie den Weg über staatliches Recht – und plädieren dafür, Druck auf die Politik aufzubauen: Die gesetzlichen Vorgaben in den USA und Australien seien auf Kampagnen der in Gewerkschaften und Berufsverbänden organisierten Pflegekräfte zurückzuführen.“

  • Stellungnahme
    ver.di, 07.09.2015

    zum Gesetzentwurf der CDU/CSU und SPD:
    Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhausstrukturgesetz - KHSG)
    BT-Drucksache 18/5372

    Antrag der Fraktion DIE LINKE.
    Versorgungsqualität und Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern verbessern - Bedarfsgerechte Personalbemessung gesetzlich regeln BT-Drucksache 18/5369

    Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Gute Versorgung, gute Arbeit - Krankenhäuser zukunftsfest machen
    BT-Drucksache 18/5381