Zeige Seiten mit den Tags "Operationen": 6 Treffer.

  • Pressebericht
    Münchner Merkur, 31.03.2016

    Mehr Notfall-Kaiserschnitte

    DRGs belohnen fragwürdige Abrechnung

    "Bayerische Kliniken rechnen Kaiserschnitt-Geburten zunehmend als Notfall-OP ab. Grund dafür könnte sein, dass Krankenhäuser für einen ungeplanten Kaiserschnitt mehr abrechnen können als für einen geplanten." Bericht der Zeitung Münchner Merkur.

  • Pressebericht
    Deutsche Apothekerzeitung, 30.03.2016

    Befehl von oben

    correctiv.org über ökonomisch motivierte Operationen

    "Viel zu häufig fällt die Entscheidung für eine Operation in der Krankenhausverwaltung – weil die Klinik ihre Bilanz aufbessern will. Ärzten wird in ihre Arbeitsverträge diktiert, dass sie bestimmte Quoten erfüllen müssen. Das kostet die Allgemeinheit viel Geld – und kann den Patienten schaden."

  • Pressebericht
    DIE WELT, 04.12.2014

    Kliniken sanieren sich mit sinnlosen Operationen

    DIE WELT über fatale Auswirkungen des Fallpauschalensystems

    "Kaum irgendwo wird so viel operiert wie in Deutschland. Viele Klinikchefs weisen ihre Ärzte an, möglichst viele Eingriffe vorzunehmen – die bringen am meisten Geld. Manch Mediziner gibt entnervt auf." So beginnt der ausführliche Bericht in DIE WELT über Fehlanreize durch die Abrechnung nach DRGs.

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 01.04.2016

    Chirurgen beklagen Zeitmangel im Krankenhaus

    Ärzteblatt über Auswirkungen von Fallpauschalen

    Laut Ärzteblatt übt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Prof. Dr. med. Gabriele Schackert, scharfe Kritik an den Folgen des Fallpauschalensystems.

  • Pressemitteilung
    Dt. Gesellschaft für Chirurgie, 22.03.2016

    Zeitmangel beschädigt Arzt-Patienten-Verhältnis

    Warnung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

    Die Ökonomisierung der Medizin beschädigt zunehmend das Arzt-Patienten-Verhältnis, kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) anlässlich ihres bevorstehenden 133. Kongresses in Berlin. Wenn Krankenhausstrukturen vor allem darauf ausgelegt sind, größtmögliche Erlöse zu erzielen, führe das häufig zu einem Vertrauens- und Informationsverlust. „Wir brauchen wieder mehr Zeit für das Gespräch mit den Patienten“, fordert daher Professor Dr. med. Gabriele Schackert, Präsidentin der DGCH.

  • Studie
    Forschungsgruppe Public Health, 01.10.2006

    Auswirkungen des DRG-Entgeltsystems auf Arbeitsbedingungen von Krankenhausärzten und die Versorgungsqualität in deutschen Krankenhäusern

    Zusammenfassung der Ergebnisse und Dokumentation der Daten einer Befragung Hessischer Krankenhausärzte im Jahre 2004

    „Dieses Paper untersucht die Einflüsse der Einführung prospektiver Finanzierungssysteme im stationären Sektor unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses des neuen DRG-Entgeltsystems auf Arbeitsbedingungen und Versorgungsqualität im Krankenhaus. Zugrunde liegen Daten einer repräsentativen Umfrage unter deutschen Krankenhausärzten aus dem Jahre 2004. Gezeigt wird, dass Einstellungen und Handlungsweisen messbar sind, die auf Konflikte zwischen betriebswirtschaftlichen Erfordernissen und Patientenversorgung hindeuten. Welche Folgen die DRG-Einführung für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Krankenhaus und die Qualität der Patientenversorgung hat, wird im Projekt „Wandel von Medizin und Pflege im DRG-System“ (WAMP) untersucht, das vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sozialforschung in Bremen (ZeS) durchgeführt wird. In diesem Beitrag werden Ergebnisse der ersten quantitativen Ärztebefragung (W1 Quanti – Ärzte) vorgestellt. Das Projekt wird von der Hans-Böckler-Stiftung, der Gewerkschaft Ver.di, der Gmünder Ersatzkasse (GEK) und der Landesärztekammer Hessen gefördert bzw. unterstützt und vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen (ZeS) unter der Leitung von PD Dr. Hagen Kühn (WZB) und Dr. Bernard Braun (ZeS) durchgeführt. Mitarbeiter sind Petra Buhr (ZeS), Sebastian Klinke (WZB) und Rolf Müller (ZeS). Informationen im Internet finden sich unter www.wamp-drg.de .“Zitat: „Wo der subjektive Sinn für das Gute mit dem eigenen Handeln so im Konflikt steht, liegt eine beträchtliche ‚moralische Dissonanz‘ vor, die in diesem Ausmaß als typisches Umbruchsphänomen gelten kann. […] Erste Auswertungen der zweiten Ärztebefragung (2006) zeigen, dass immer mehr Ärzte bereit sind, medizinischer Notwendigkeit keinen Vorrang gegenüber wirtschaftlichen Erwägungen einzuräumen (+4 Prozentpunkte). Ein erster Hinweis, dass die beschriebene moralische Dissonanz in Richtung einer verstärkten Übernahme formaler Rationalitäten gelöst werden könnte.“ (15 f.)Darstellung der Ergebnisse auf ca. 20 Seiten; der Rest ist die ausführliche Dokumentation der Daten.Teil II ist eine detaillierte Aufschlüsselung und grafischer Aufbereitung der Ergebnisse. Interessant ist die abschließende Zusammenfassung ab Seite 125: „In Bezug auf die Arbeitsbedingungen, das berufliche Selbstverständnis und die Versorgungsqualität besteht ein direkter Zusammenhang mit einer Ressourcenverknappung, die durch anhaltende Budgetierung und das neue Entgeltsystem ausgelöst wurde.“ Die drei Aspekte werden jeweils auf ein paar Seiten ausdifferenziert.