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  • Artikel
    Deutsches Ärzteblatt, 03.11.2017

    Ethische Mangelverwaltung

    Lassen sich ethische Prinzipien in ökonomischen Vorgaben verankern?

    Die Autoren Georg Marckmann und Jens Maschmann haben wenig Hoffnung auf grundsätzliche Änderungen gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen. Krankenhäuser müssten sich "auf einen anhaltenden, vielleicht sogar noch zunehmenden finanziellen Druck einstellen. Angesichts der bedenklichen Auswirkungen auf Patienten und Personal sind die Krankenhäuser in der Pflicht, Maßnahmen zu ergreifen, die zentrale ethische Werte fest in ihrem operativen Geschäft verankern."

  • Pressebericht
    Neue Zürcher Zeitung, 01.07.2017

    Von der Fehldiagnose zur falschen Therapie

    NZZ über Schweizer DRGs nach deutschem Vorbild

    "Mithilfe des deutschen Systems sollte die Schweiz genesen: Kostendämpfung, Freizügigkeit für Patienten, Transparenz durch einheitliche Tarife, Qualitätsverbesserung und vieles mehr wurde versprochen. Nichts davon ist eingetreten. Das Ergebnis ist ein ökonomisches Desaster."

  • Artikel
    Deutsches Ärzteblatt, 12.05.2017

    Druck bleibt bestehen

    Zwischenbilanz des Krankenhausstrukturgesetzes

    Die staatliche Krankenhausfinanzierung ist unzulänglich. Der daraus resultierende Druck äußert sich als Streben nach Erlössteigerung im Rahmen des DRG-Systems und hat damit erheblichen Einfluss auf den medizinischen Alltag. Daran hat das KHSG grundsätzlich nichts geändert.

  • Artikel
    Deutsches Ärzteblatt, 16.06.2017

    Die Mär von der Kostenexplosion

    Ärzteblatt über eine nicht totzukriegende Falschbehauptung

    Die Behauptung, das deutsche Gesundheitswesen sei nicht mehr bezahlbar, wird inzwischen von Vielen als gegeben akzeptiert. Diese Behauptung ist falsch, wie dieser Artikel im Dt. Ärzteblatt darlegt: Sie beruht auf ungeeigneten Vergleichen und fragwürdigen demografischen Annahmen.

  • Stellungnahme
    Konzernbetriebsrat Asklepios, 31.03.2017

    Zur Ökonomisierung des Gesundheitswesens

    Thesenpapier des Konzernbetriebsrates von Asklepios

    "Die derzeitige Situation in deutschen Krankenhäusern ist katastrophal" - so beginnt das ausführliche Papier des Konzernbetriebsrates von Asklepios, das Ursachen der Misere benennt und politische Forderungen entwickelt.

    Thesen zur Ökonomisierung des Gesundheitswesens (BR Asklepios)
    (180,55 kB)

  • Pressebericht
    correctiv.org, 24.02.2017

    Der große Krankenhaus-Raub

    Die 1-Euro-Privatisierung in Offenbach

    "2010 eröffnet Offenbach sein neues Klinikum, der Bau hat mehr als 170 Millionen Euro gekostet. Nur drei Jahre später verkauft es die Stadt für 1 Euro an den Krankenhauskonzern Sana. Der Schaden für Stadt und Land: mehr als 435 Millionen Euro. Das schreibt der Landesrechnungshof in einem bisher unter Verschluss gehaltenen Bericht. Wie konnte das passieren? Ein Lehrstück darüber, wem eine Privatisierung tatsächlich nützt."

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 27.09.2013

    Grundsätzliche Konstruktionsfehler

    Ärzteblatt über DRGs in Deutschland

    Aus dem Text: "Angesichts der seit Jahren immer wiederkehrenden Zyklen der Kritik an einer Unterfinanzierung erscheint es an der Zeit, das DRG-System insgesamt auf den Prüfstand zu stellen. Denn offensichtlich führt es zur Unterfinanzierung eines erheblichen Teils der Krankenhäuser. Dieser Effekt ist keineswegs Ergebnis vereinzelter kleinerer Konstruktionsfehler des DRG-Systems, wie es die mehrfachen punktuellen und zeitlich begrenzten „Nachbesserungen“ nahelegen könnten. Die Unterfinanzierung eines erheblichen Teils der Krankenhäuser ist vielmehr erklärtes und zentrales Ziel des DRG-Systems."

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 25.07.2016

    Wenn Grundsatz auf Versorgung trifft

    Deutsches Ärzteblatt über verschiedene Krankenhausträger

    Aus dem Text: "Die privaten Krankenhausträger waren ab den 1980er Jahren die ersten, die das Management ihrer Kliniken umgestellt und effizientere Abläufe im Alltag eingeführt haben. Damit waren sie Vorbilder für kommunale und freigemeinnützige Träger, die ihnen auf diesem Weg teilweise gefolgt sind. Zunehmend jedoch sehen sich die privaten Krankenhausträger der Kritik ausgesetzt, ihren wirtschaftlichen Erfolg auf den Schultern ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erwirtschaften und die Effizienzschraube zu überdrehen."

  • Studie
    Deutsche Krankenhaus Gesellschaft, 07.09.2015

    Differenziert nach Bundesländern gibt die Studie der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft einen detaillierten Überblick über rechtliche Vorgaben und konkrete Verfahrensweisen der Krankenhausplanung und der Investitionsfinanzierung. Berücksichtigt wurden Daten bis einschließlich August 2015.

  • Studie
    Deutsches Krankenhaus Institut, 30.11.2015

    Investitionsfähigkeit der deutschen Krankenhäuser

    BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Deutsches Krankenhaus Institut

    Studie zu Investitionsbedarf und -finanzierung von Krankenhäusern durch die BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und das Deutsche Krankenhaus Institut. Aus dem Fazit: „Seit der obligaten Einführung des Fallpauschalensystems im Jahr 2004 schreiben, je nach Beobachtungsjahr, zwischen 30% und 50% der Krankenhäuser Verluste. (…) Eine maßgebliche Ursache für die wirtschaftlichen Probleme der Krankenhäuser ist die völlig unzureichende öffentliche Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser. Die öffentlichen Fördermittel der Bundesländer reichen bei weitem nicht aus, um den Investitionsbedarf zu decken. Die Krankenhäuser sind damit genötigt, dringend notwendige Investitionen anderweitig aus den Betriebserlösen zu finanzieren.
    Die Leistungsentgelte (Fallpauschalen und Zusatzentgelte) enthalten kalkulatorisch aber keine Investitionskosten im Sinne des KHG. Darüber hinaus können die Krankenhäuser infolge des Festpreissystems (Case Mix in Verbindung mit dem Landesbasisfallwert) etwaige Mehrkosten zur Deckung des Investitionsbedarfs nicht auf die Preise für die Leistungsentgelte abwälzen. Ein Krankenhaus, das diese Mittel nicht operativ erwirtschaftet, schreibt Verluste, muss erforderliche Investitionen aussetzen bzw. verschieben oder anderweitig die Betriebskosten reduzieren.“