Zeige Seiten mit den Tags "Investitionskosten": 10 Treffer.

  • Pressebericht
    correctiv.org, 24.02.2017

    Der große Krankenhaus-Raub

    Die 1-Euro-Privatisierung in Offenbach

    "2010 eröffnet Offenbach sein neues Klinikum, der Bau hat mehr als 170 Millionen Euro gekostet. Nur drei Jahre später verkauft es die Stadt für 1 Euro an den Krankenhauskonzern Sana. Der Schaden für Stadt und Land: mehr als 435 Millionen Euro. Das schreibt der Landesrechnungshof in einem bisher unter Verschluss gehaltenen Bericht. Wie konnte das passieren? Ein Lehrstück darüber, wem eine Privatisierung tatsächlich nützt."

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 27.09.2013

    Grundsätzliche Konstruktionsfehler

    Ärzteblatt über DRGs in Deutschland

    Aus dem Text: "Angesichts der seit Jahren immer wiederkehrenden Zyklen der Kritik an einer Unterfinanzierung erscheint es an der Zeit, das DRG-System insgesamt auf den Prüfstand zu stellen. Denn offensichtlich führt es zur Unterfinanzierung eines erheblichen Teils der Krankenhäuser. Dieser Effekt ist keineswegs Ergebnis vereinzelter kleinerer Konstruktionsfehler des DRG-Systems, wie es die mehrfachen punktuellen und zeitlich begrenzten „Nachbesserungen“ nahelegen könnten. Die Unterfinanzierung eines erheblichen Teils der Krankenhäuser ist vielmehr erklärtes und zentrales Ziel des DRG-Systems."

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 25.07.2016

    Wenn Grundsatz auf Versorgung trifft

    Deutsches Ärzteblatt über verschiedene Krankenhausträger

    Aus dem Text: "Die privaten Krankenhausträger waren ab den 1980er Jahren die ersten, die das Management ihrer Kliniken umgestellt und effizientere Abläufe im Alltag eingeführt haben. Damit waren sie Vorbilder für kommunale und freigemeinnützige Träger, die ihnen auf diesem Weg teilweise gefolgt sind. Zunehmend jedoch sehen sich die privaten Krankenhausträger der Kritik ausgesetzt, ihren wirtschaftlichen Erfolg auf den Schultern ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erwirtschaften und die Effizienzschraube zu überdrehen."

  • Studie
    Deutsche Krankenhaus Gesellschaft, 07.09.2015

    Differenziert nach Bundesländern gibt die Studie der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft einen detaillierten Überblick über rechtliche Vorgaben und konkrete Verfahrensweisen der Krankenhausplanung und der Investitionsfinanzierung. Berücksichtigt wurden Daten bis einschließlich August 2015.

  • Studie
    Deutsches Krankenhaus Institut, 30.11.2015

    Investitionsfähigkeit der deutschen Krankenhäuser

    BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Deutsches Krankenhaus Institut

    Studie zu Investitionsbedarf und -finanzierung von Krankenhäusern durch die BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und das Deutsche Krankenhaus Institut. Aus dem Fazit: „Seit der obligaten Einführung des Fallpauschalensystems im Jahr 2004 schreiben, je nach Beobachtungsjahr, zwischen 30% und 50% der Krankenhäuser Verluste. (…) Eine maßgebliche Ursache für die wirtschaftlichen Probleme der Krankenhäuser ist die völlig unzureichende öffentliche Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser. Die öffentlichen Fördermittel der Bundesländer reichen bei weitem nicht aus, um den Investitionsbedarf zu decken. Die Krankenhäuser sind damit genötigt, dringend notwendige Investitionen anderweitig aus den Betriebserlösen zu finanzieren.
    Die Leistungsentgelte (Fallpauschalen und Zusatzentgelte) enthalten kalkulatorisch aber keine Investitionskosten im Sinne des KHG. Darüber hinaus können die Krankenhäuser infolge des Festpreissystems (Case Mix in Verbindung mit dem Landesbasisfallwert) etwaige Mehrkosten zur Deckung des Investitionsbedarfs nicht auf die Preise für die Leistungsentgelte abwälzen. Ein Krankenhaus, das diese Mittel nicht operativ erwirtschaftet, schreibt Verluste, muss erforderliche Investitionen aussetzen bzw. verschieben oder anderweitig die Betriebskosten reduzieren.“

  • Studie
    Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftungslehrstuhl für Medizinmanagement, 01.09.2014

    Umgang mit Mittelknappheit im Krankenhaus

    Rationierung und Überversorgung medizinischer Leistungen im Krankenhaus?

    Ausgangspunkt ist der sehr hohe ökonomische Druck auf die Krankenhäuser. In einer Fragebogenaktion wurden je 500 Fachabteilungen bzw. Chefärzte befragt, ob und welche Auswirkungen sie auf die Versorgung der PatientInnen in ihrem Fachgebiet sehen.
    natürlich subjektiv und qualitativ beschreibend, aber wertvoll, beschreibt Unter-Über-Fehlversorgung aus ökonomischen Gründen. Sehr klar: die Situationsbeschreibung in der Einleitung.

    Deutliche Umfrageergebnisse zu Rationierung und Überversorgung, v.a. Kardio und Unfallchirurgie

  • Studie
    Dtsch Med Moschenschr, 16.06.2015

    Ausmaß von Rationierung und Überversorgung in der stationären Versorgung

    Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage in deutschen Krankenhäusern

    Befragung von Chefärzten, Geschäftsführern, Pflegedirektoren (über 2000)

    Ursachen ökonomischen Drucks: DRG; Steigerungen der Basisfallwerte bleiben hinter den Kostensteigerungen zurück; unzureichende Investitionsförderung durch die Länder

    Kostensenkungen und Fallzahlsteigerungen können beide negative Auswirkungen auf Patienten haben.

    Beides wird wahrgenommen; Besonders deutlich nehmen Chefärzte in Kardiologie und Orthopädie eine Fallzahlsteigerung aus wirtschaftlichen Gründen wahr.

    Rationierung wird aber in allen Fachbereichen wahrgenommen.

    Verf. folgern keine Kritik am System der Fallpauschalen, sondern die Notwendigkeit eines Abbaus von Überkapazitäten durch Konzentration und eine verbesserte Investitionskostenfinanzierung.

  • Studie
    Bundesärztekammer, 01.06.2007

    Zunehmende Privatisierung von Krankenhäusern in Deutschland

    Folgen für die ärztliche Tätigkeit. Voraussetzungen, Wirkungen, Konsequenzen und Potenziale aus ärztlicher Sicht

    „Der Bundesärztekammer sind private und freigemeinnützige Träger grundsätzlich ebenso willkommen wie öffentlich-rechtliche. Es ist allerdings wichtig, dass es die öffentliche Hand ist, die im Fall von Versorgungslücken die Verantwortung für deren Schließung trägt.“ (21)

    „So ist insbesondere für den Krankenhausbereich festzustellen, dass der Zustand der Qualität der Organisation der Krankenhäuser bis weit in die 90er Jahre hinein extrem unbefriedigend war und dass die Modernisierung durch klare Unternehmensziele, klare Entscheidungsstrukturen, rationales Personalmanagement und Personalentwicklung, klare Aufbau- und Ablaufsteuerung, rationale Definition des Verhältnisses zur Umwelt (z. B. zu den niedergelassenen Ärzten) erhebliche Kreativitäts- und Produktivitätspotenziale heben konnte. Des Weiteren ist auf den ersten Blick festzustellen, dass allein die Umstellung des Vergütungssystems trägergruppenübergreifend das Verhalten massiv verändert hat und nicht allein auf die privaten Krankenhausträger beschränkt bleiben konnte. Unter diesen Umständen (…) ist das Auftreten privater Kapitalgeber und privater Unternehmensgruppen im Gesundheitswesen eher als Katalysator zu sehen.“ (24)

    Als ein wichtiger Trend werden die Aufweichungen der Grenzen ambulant/stationär ausführlicher behandelt.
    Vergleichsweise ausführliche Darstellung der Akteure und Funktionsweisen von Krankenhausratings.

  • Studie
    Hamburg Center for Health Care, 01.07.2014

    Der Forschungsauftrag sollte die gegenseitigen Schuldzuweisungen von GKV und DKG objektivieren, welche Faktoren für die Mengenzunahme im stationären Bereich verantwortlich sind, Angebots- oder Nachfrageseitig, ökonomische Fehlanreize versus Demographie und medizinischer Fortschritt, die Autoren diskutieren viele Einzelfaktoren, darunter verbergen sich interessante Einzelbeobachtungen, kommen zu keinem Fazit und fordern eine bessere Datengrundlage für weitere Forschungsprojekte.

  • Stellungnahme
    ver.di, 07.09.2015

    zum Gesetzentwurf der CDU/CSU und SPD:
    Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhausstrukturgesetz - KHSG)
    BT-Drucksache 18/5372

    Antrag der Fraktion DIE LINKE.
    Versorgungsqualität und Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern verbessern - Bedarfsgerechte Personalbemessung gesetzlich regeln BT-Drucksache 18/5369

    Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Gute Versorgung, gute Arbeit - Krankenhäuser zukunftsfest machen
    BT-Drucksache 18/5381