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  • Pressemitteilung
    Institut f. rehabilitationsmedizinische Forschung, 26.02.2016

    Die Analysen im Rahmen des von der Deutschen Rentenversicherung Bund geförderten Projekts „Evaluation des Übergangs von der Akutklinik zur Anschlussheilbehandlung (AHB)“ konnten die bisherigen Ergebnisse zum Rückgang der Aufenthaltsdauer im Krankenhaus nach Einführung des Fallpauschalsystems bestätigen. Im Jahr 2010 waren Patienten mit einer Hüft- bzw. Knie-Endoprothese durchschnittlich drei bzw. 2,5 Tage kürzer im Krankenhaus als fünf Jahre zuvor.

  • Studie
    New England Journal of Medicine, 01.01.1970

    Nurse-Staffing Levels and the Quality of Care in Hospitals

    US-amerikanische Studie zu Personalausstattung und Pflegequalität

    Die Studie aus dem US-amerikanischen „New England Journal of Medicine“ von 2002 untersucht anhand der Daten von 799 Krankenhäusern den Zusammenhang zwischen dem Umfang der geleisteten Pflegearbeit pro Patient, dem Qualifikationsniveau der Pflegekräfte und dem Behandlungserfolg bzw. dem Erkrankungs- und Sterberisiko im Krankenhaus. Die Zahlen zu Magen-Darm-Blutungen, Harnwegsinfektionen, Lungenentzündungen, Herzstillständen, Blutvergiftungen und Thrombosen führt zu dem Ergebnis: „Ein größerer Anteil pflegerischer Versorgung durch examinierte Pflegekräfte und ein größerer Stundenumfang an Pflege pro Tag durch examinierte Pflegekräfte sind verbunden mit einer besseren Versorgung von Patienten im Krankenhaus.“

  • Studie
    Schweizerische Ärztezeitung, 06.01.2016

    Administrativer Aufwand steigt weiter an

    Begleitstudie im Auftrag der FMH: Auswirkungen der neuen Spitalfinanzierung

    Seit 2012 sind die SwissDRG in Kraft

    Datenbasis: Seit 2011 jährliche repr. Befragung der Ärzteschaft

    Deutlich: Abnahme patientennaher Tätigkeit, Zunahme von Administrativem

    20% sind der Meinung, das oft zu früh entlassen wird

    Etwa ein Viertel der schw. Ärzt_innen bekommt variable Lohnbestandteile, z.B. Bonuszahlungen

  • Studie
    Deutsches Ärzteblatt, 01.04.2006

    Mehr Wiederaufnahmen nach Krankenhausentlassung am Freitag.

    Deutsches Ärzteblatt, Jg. 103, Heft 14, 7. April 2006

    Der Zeitpunkt von Aufnahmen, Verlegungen und Entlassungen im Krankenhaus wirkt sich statistisch signifikant auf Morbidität und Mortalität aus: Freitags-Entlassung erhöht die Wahrscheinlichkeit von Wiederaufnahmen binnen dreißig Tagen. Bei einer Entlassung am Wochenende ist die Mortalität geringer als an anderen Tagen. Die Gründe sind nicht eindeutig geklärt, die dünnere Personaldecke nachts und am Wochenende sowie die schlechte ambulante Versorgung / Arzneimittelversorgung am Wochenende sind aber höchtwahrscheinlich ausschlaggebend.
    Die Untersuchung prüft die Ergebnisse einer kanadischen Studie für Deutschland und findet die Ergebnisse bestätigt.

    Ausgewertet wurden Daten von knapp 500.000 Patient_innen. Diagnose und Behandlung blieben unberücksichtigt. Geprüft wurden Wiederaufnahmen und Todesfälle im Zeitraum von 30 Tagen nach der Entlassung.

    Zeitraum 1997-2002 (also vor DRG-Einführung; Verf. weisen aber darauf hin, dass Aufnahme- und Entlassungsverhalten sich mit den DRG nicht geändert hat)

  • Studie
    artec – Forschungszentrum Nachhaltigkeit, 01.01.2011

    Einfluss der DRGs auf Arbeitsbedingungen und Versorgungsqualität von Pflegekräften im Krankenhaus

    Ergebnisse einer bundesweiten schriftlichen Befragung repräsentativer Stichproben von Pflegekräften an Akutkrankenhäusern in den Jahren 2003, 2006 und 2008

    Ergebnisse aus dem WAMP-Projekt
    Schlusssatz: „Geforscht wurde schließlich auch deshalb, um fundierte Anregungen und Vorschläge für die Adjustierung der Steuerungswirkungen der DRGs geben zu können. So gesehen zeigen die hier präsentierten Zahlen eines sehr deutlich: Die Ausübung von Kostendruck auf die Krankenhäuser ist zunächst einmal damit verbunden, dass die Arbeitssituation vor allem der Pflege massiv verschlechtert wird und damit zugleich auch Verstöße gegen Kriterien der Versorgungsqualität und der Versorgungsgerechtigkeit befördert werden.“ (100)

  • Studie
    GEK – Gmünder ErsatzKasse, 01.06.2006

    Versorgungsqualität im Krankenhaus aus der Perspektive der Patienten

    Ergebnisse einer wiederholten Patientenbefragung und einer Längsschnittanalyse von GEK-Routinedaten

    Teilprojekt von WAMP

    Sehr zurückhaltend in der Feststellung von Effekten der DRG; festgestellt werden sinkende Fallzahlen (2006); Zufriedenheit der PatientInnen mit dem Personal trotz Personalabbau und steigender Arbeitsbelastung.

    Grundlage der Bewertungen ist die subjektive Sicht der PatientInnen.

  • Studie
    Forschungsgruppe Public Health, 01.10.2006

    Auswirkungen des DRG-Entgeltsystems auf Arbeitsbedingungen von Krankenhausärzten und die Versorgungsqualität in deutschen Krankenhäusern

    Zusammenfassung der Ergebnisse und Dokumentation der Daten einer Befragung Hessischer Krankenhausärzte im Jahre 2004

    „Dieses Paper untersucht die Einflüsse der Einführung prospektiver Finanzierungssysteme im stationären Sektor unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses des neuen DRG-Entgeltsystems auf Arbeitsbedingungen und Versorgungsqualität im Krankenhaus. Zugrunde liegen Daten einer repräsentativen Umfrage unter deutschen Krankenhausärzten aus dem Jahre 2004. Gezeigt wird, dass Einstellungen und Handlungsweisen messbar sind, die auf Konflikte zwischen betriebswirtschaftlichen Erfordernissen und Patientenversorgung hindeuten. Welche Folgen die DRG-Einführung für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Krankenhaus und die Qualität der Patientenversorgung hat, wird im Projekt „Wandel von Medizin und Pflege im DRG-System“ (WAMP) untersucht, das vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sozialforschung in Bremen (ZeS) durchgeführt wird. In diesem Beitrag werden Ergebnisse der ersten quantitativen Ärztebefragung (W1 Quanti – Ärzte) vorgestellt. Das Projekt wird von der Hans-Böckler-Stiftung, der Gewerkschaft Ver.di, der Gmünder Ersatzkasse (GEK) und der Landesärztekammer Hessen gefördert bzw. unterstützt und vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen (ZeS) unter der Leitung von PD Dr. Hagen Kühn (WZB) und Dr. Bernard Braun (ZeS) durchgeführt. Mitarbeiter sind Petra Buhr (ZeS), Sebastian Klinke (WZB) und Rolf Müller (ZeS). Informationen im Internet finden sich unter www.wamp-drg.de .“Zitat: „Wo der subjektive Sinn für das Gute mit dem eigenen Handeln so im Konflikt steht, liegt eine beträchtliche ‚moralische Dissonanz‘ vor, die in diesem Ausmaß als typisches Umbruchsphänomen gelten kann. […] Erste Auswertungen der zweiten Ärztebefragung (2006) zeigen, dass immer mehr Ärzte bereit sind, medizinischer Notwendigkeit keinen Vorrang gegenüber wirtschaftlichen Erwägungen einzuräumen (+4 Prozentpunkte). Ein erster Hinweis, dass die beschriebene moralische Dissonanz in Richtung einer verstärkten Übernahme formaler Rationalitäten gelöst werden könnte.“ (15 f.)Darstellung der Ergebnisse auf ca. 20 Seiten; der Rest ist die ausführliche Dokumentation der Daten.Teil II ist eine detaillierte Aufschlüsselung und grafischer Aufbereitung der Ergebnisse. Interessant ist die abschließende Zusammenfassung ab Seite 125: „In Bezug auf die Arbeitsbedingungen, das berufliche Selbstverständnis und die Versorgungsqualität besteht ein direkter Zusammenhang mit einer Ressourcenverknappung, die durch anhaltende Budgetierung und das neue Entgeltsystem ausgelöst wurde.“ Die drei Aspekte werden jeweils auf ein paar Seiten ausdifferenziert.