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  • Pressebericht
    Spiegel Online, 16.02.2018

    "Es regiert der Wahnsinn"

    Spiegel Online über den Arbeitsalltag einer Pflegerin

    Eine Pflegerin berichtet vom Arbeitsalltag unter stetigem Druck und von lebensbedrohlichen Konsequenzen für PatientInnen.

  • Artikel / Stellungnahme
    Deutsches Ärzteblatt, 08.12.2017

    Ethik-Codex gegen Ökonomisierung

    Dt. Gesellschaft für innere Medizin sieht Berufsethos in Gefahr

    Mit ihrem neuen Klinik Codex „Medizin vor Ökonomie“ wendet sich die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) aus Sorge um ein schwindendes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient als Fachgesellschaft an die Ärzteschaft, Klinikbetreiber sowie an die Politik: "Wir werden unsere ärztliche Heilkunst ausüben, ohne uns von wirtschaftlichem Druck, finanziellen Anreizsystemen oder ökonomischen Drohungen dazu bewegen zu lassen, uns von unserer Berufsethik und den Geboten der Menschlichkeit abzuwenden."

  • Studie / Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatte, 27.10.2017

    Umgang mit ökonomischem Druck

    Studie zu Strategien von Führungskräften im Krankenhaus

    Wie gehen Führungskräfte im Krankenhaus mit dem ökonomischen Druck um, dem sie ausgesetzt sind? Ein Autorenteam hat Führungskräfte befragt und sie entsprechend ihrer Strategie eingeordnet. Als gemeinsame Grundproblematik zeige sich "die immer schwieriger werdende Aufgabe, den existenziellen ökonomischen Stress mit Mitarbeiterzufriedenheit und einer
    primär auf den Patienten ausgerichteten professionellen Haltung in Einklang zu bringen." Die Frage der Trägerschaft spiele dabei keine große Rolle, "da sich die Rechtsnormen wenig unterscheiden und die ökonomischen Zwänge öffentlich, gemeinnützig und privat geführte Krankenhäuser gleichermaßen betreffen."

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 07.11.2017

    Folgen der Ökonomisierung täglich spürbar

    Ergebnisse einer Ärzebefragung

    Der auf Krankenhäusern lastende Druck, Gewinne zu erwirtschaften, um ihre Existenz zu sichern, wirkt sich auf die Arbeitssituation von Ärzten aus und beeinflusst auch die Patientenversorgung. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die Karl-Heinz Wehkamp vom Socium Forschungszentrum für soziale Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen und Heinz Naegler von der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht gestern (6. November 2017) in Bremen vorgestellt haben.

  • Pressebericht
    DER SPIEGEL, 01.02.2016

    Hebammen sind überlastet

    Bericht im SPIEGEL

    Personalmangel auch im Kreißsaal: DER SPIEGEL berichtet über eine Umfrage des Deutschen Hebammenverbandes, derzufolge die meisten Hebammen regelmäßig drei oder mehr Frauen gleichzeitig zu betreuen haben.

  • Pressebericht
    DIE ZEIT, 02.02.2017

    "Es macht einen krank"

    DIE ZEIT über Gewerkschaftsaktivitäten in Krankenhäusern

    Die Wochenzeitung berichet ausführlich über die Vorbereitung von Arbeitskampfmaßnahmen - im Saarland und bundesweit: "Noch nie haben sich Pflegekräfte an Deutschlands Krankenhäusern zu einem gemeinsamen Großstreik verabredet. Das dürfte sich bald ändern. Die Forderung: mehr Personal."

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 01.04.2016

    Chirurgen beklagen Zeitmangel im Krankenhaus

    Ärzteblatt über Auswirkungen von Fallpauschalen

    Laut Ärzteblatt übt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Prof. Dr. med. Gabriele Schackert, scharfe Kritik an den Folgen des Fallpauschalensystems.

  • Pressebericht
    Stern, 10.08.2016

    Stern: Dramatische Mängel bei der Krankenhaushygiene

    Magazin testete 17 Krankenhäuser

    Aus dem Text: "Gewerkschaften und Hygiene-Experten sehen in den zunehmend schlechteren Arbeitsbedingungen für Putzkräfte in Krankenhäusern eine Ursache für die Ausbreitung gefährlicher Keime. Durch die Auslagerung der Reinigung sparen die Krankenhäuser zwar Kosten. Doch sind die auswärtigen Putzkräfte meist schlechter ausgebildet als angestellte und zudem überlastet. Laut einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) an deutschen Kliniken aus dem Jahr 2013 müssen Putzkräfte bis zu 400 Quadratmeter pro Stunde bewältigen."
    Ein ausführlicher Bericht ist in Stern 33/2016 erschienen.

  • Pressemitteilung
    Dt. Institut für angewandte Pflegeforschung, 16.03.2016

    "Im Jahr 2004 wurde die Krankenhausfinanzierung in Deutschland grundsätzlich umgestellt. Seither gelten diagnosebezogene Fallpauschalen, d.h. Krankenhäuser bekommen heute pro Diagnose und Fall ein definiertes Entgelt. Vor dem Hintergrund dieses sogenannten DRG-Systems hat eine massive Verschiebung beim Personal und den Kosten insbesondere von der Krankenhauspflege auf die Ärzteschaft stattgefunden. Auf diesen Missstand hat Prof. Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip), auf dem Deutschen Pflegetag 2016 in Berlin in einem Vortrag hingewiesen."

  • Positionspapier
    Ärztekammer Berlin, 21.03.2001

    DRGs sind abzulehnen

    Hellsichtiger Beschluss der Berliner Ärztekammer

    „Durch ein DRG-System entsteht ein Versorgungsrisiko für die Patienten. Ein solches prospektives Vergütungssystem verlagert das wirtschaftliche Risiko auf die Leistungserbringer. Damit hängt der wirtschaftliche Erfolg respektive das wirtschaftliche Überleben von dem Umfang ab, in dem Leistungen oder Kosten reduziert werden. Dies führt zur Risikoselektion, implizierter Rationierung und Qualitätsverlusten durch Unter- und Fehlversorgung ('quicker and sicker'). Der einzelne Patient ist diesem Mechanismus hilflos ausgesetzt. Instrumente der Qualitätssicherung existieren oder funktionieren nicht. Die Erwartungen von Politik und Krankenkassen, durch die Einführung von DRGs Geld zu sparen, werden nicht erfüllt werden. Sämtliche internationale Erfahrungen sprechen dagegen. Es werden im Gegenteil die Kosten steigen.“