Zeige Seiten mit den Tags "Arbeitsbelastung": 10 Treffer.

  • Pressebericht
    DER SPIEGEL, 01.02.2016

    Hebammen sind überlastet

    Bericht im SPIEGEL

    Personalmangel auch im Kreißsaal: DER SPIEGEL berichtet über eine Umfrage des Deutschen Hebammenverbandes, derzufolge die meisten Hebammen regelmäßig drei oder mehr Frauen gleichzeitig zu betreuen haben.

  • Pressebericht
    DIE ZEIT, 02.02.2017

    "Es macht einen krank"

    DIE ZEIT über Gewerkschaftsaktivitäten in Krankenhäusern

    Die Wochenzeitung berichet ausführlich über die Vorbereitung von Arbeitskampfmaßnahmen - im Saarland und bundesweit: "Noch nie haben sich Pflegekräfte an Deutschlands Krankenhäusern zu einem gemeinsamen Großstreik verabredet. Das dürfte sich bald ändern. Die Forderung: mehr Personal."

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 01.04.2016

    Chirurgen beklagen Zeitmangel im Krankenhaus

    Ärzteblatt über Auswirkungen von Fallpauschalen

    Laut Ärzteblatt übt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Prof. Dr. med. Gabriele Schackert, scharfe Kritik an den Folgen des Fallpauschalensystems.

  • Pressebericht
    Stern, 10.08.2016

    Stern: Dramatische Mängel bei der Krankenhaushygiene

    Magazin testete 17 Krankenhäuser

    Aus dem Text: "Gewerkschaften und Hygiene-Experten sehen in den zunehmend schlechteren Arbeitsbedingungen für Putzkräfte in Krankenhäusern eine Ursache für die Ausbreitung gefährlicher Keime. Durch die Auslagerung der Reinigung sparen die Krankenhäuser zwar Kosten. Doch sind die auswärtigen Putzkräfte meist schlechter ausgebildet als angestellte und zudem überlastet. Laut einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) an deutschen Kliniken aus dem Jahr 2013 müssen Putzkräfte bis zu 400 Quadratmeter pro Stunde bewältigen."
    Ein ausführlicher Bericht ist in Stern 33/2016 erschienen.

  • Pressemitteilung
    Dt. Institut für angewandte Pflegeforschung, 16.03.2016

    "Im Jahr 2004 wurde die Krankenhausfinanzierung in Deutschland grundsätzlich umgestellt. Seither gelten diagnosebezogene Fallpauschalen, d.h. Krankenhäuser bekommen heute pro Diagnose und Fall ein definiertes Entgelt. Vor dem Hintergrund dieses sogenannten DRG-Systems hat eine massive Verschiebung beim Personal und den Kosten insbesondere von der Krankenhauspflege auf die Ärzteschaft stattgefunden. Auf diesen Missstand hat Prof. Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip), auf dem Deutschen Pflegetag 2016 in Berlin in einem Vortrag hingewiesen."

  • Positionspapier
    Ärztekammer Berlin, 21.03.2001

    DRGs sind abzulehnen

    Hellsichtiger Beschluss der Berliner Ärztekammer

    „Durch ein DRG-System entsteht ein Versorgungsrisiko für die Patienten. Ein solches prospektives Vergütungssystem verlagert das wirtschaftliche Risiko auf die Leistungserbringer. Damit hängt der wirtschaftliche Erfolg respektive das wirtschaftliche Überleben von dem Umfang ab, in dem Leistungen oder Kosten reduziert werden. Dies führt zur Risikoselektion, implizierter Rationierung und Qualitätsverlusten durch Unter- und Fehlversorgung ('quicker and sicker'). Der einzelne Patient ist diesem Mechanismus hilflos ausgesetzt. Instrumente der Qualitätssicherung existieren oder funktionieren nicht. Die Erwartungen von Politik und Krankenkassen, durch die Einführung von DRGs Geld zu sparen, werden nicht erfüllt werden. Sämtliche internationale Erfahrungen sprechen dagegen. Es werden im Gegenteil die Kosten steigen.“

  • Pressemitteilung
    Deutscher Ethikrat, 05.04.2016

    Patientenwohl als Maßstab

    Position des Deutschen Ethikrates

    "Drei Kriterien bestimmen das Patientenwohl: die selbstbestimmungsermöglichende Sorge für den Patienten, die gute Behandlungsqualität sowie Zugangs- und Verteilungsgerechtigkeit. Mit Blick auf diese drei Kriterien ergeben sich unterschiedliche Konfliktfelder. Diese betreffen vor allem die schwindenden Möglichkeiten einer angemessenen Kommunikation in der Arzt-Patient-, Pflegende-Patient- und Therapeut-Patient-Beziehung sowie die zunehmende Schwierigkeit für die im Krankenhaus Tätigen, ihre berufsethischen Pflichten umzusetzen. Zudem erweist es sich insbesondere mit Blick auf Patientengruppen mit besonderen Bedarfen als zunehmend problematisch, für sie einen gleichen Zugang zu Krankenhausleistungen und eine gerechte Verteilung der Ressourcen sicherzustellen. Dies betrifft Kinder und Jugendliche, Patienten in hohem Lebensalter, Patienten mit geriatrietypischen Erkrankungen, mit Demenz, mit Behinderung und Patienten mit Migrationshintergrund."

  • Pressemitteilung
    Marburger Bund, 22.05.2016

    Der Ökonomisierung entgegentreten

    Dem individuellen Patienten gerecht werden

    Zwölf Jahre nach der Einführung des Fallpauschalensystems (G-DRG) als Abrechnungsgrundlage in den Krankenhäusern sieht der Marburger Bund mit großer Sorge die negativen Folgen dieses Systems. „Das G-DRG-System setzt Anreize zur Fallzahlsteigerung und zu sachkostenintensiven Prozeduren. Der systembedingte Konkurrenzkampf der Krankenhäuser untereinander führt zu einer permanenten ökonomischen Wachstumsstrategie bei gleichzeitigem Kostensenkungswettbewerb zu Lasten der Beschäftigten“, heißt es in einem Beschluss der 129. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbands.

  • Studie
    International Journal of Nursing Studies, 30.11.-1

    Untersucht wird die Personalausstattung im Verhältnis zur Zahl der Patienten in den Krankenhäusern des englischen National Health Service (NHS). Die Befunde aus den USA werden auch im englischen Kontext bestätigt: „Patienten und Pflegekräfte in dem Quartil der Krankenhäuser mit der vorteilhaftesten Personalausstattung (der niedrigsten Rate von Patienten pro Pflegekraft) zeigten durchgehend bessere Ergebnisse als in den Häusern mit weniger vorteilhafter Personalausstattung. Patienten in den Krankenhäusern mit den höchsten Werten von Patienten pro Pflegekraft hatten eine um 26% höhere Mortalität. (…) Die Pflegekräfte in diesen Krankenhäusern zeigten annähernd eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, mit der Arbeit unzufrieden zu sein, hohe Burnout-Raten aufzuweisen, und von einer niedrigen oder sich verschlechternden Versorgungsqualität auf ihren Stationen und in ihren Krankenhäusern zu berichten.“

  • Studie
    Institut für Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft Uni Duisburg-Essen, 30.11.-1

    Instrumente zur Personalbemessung und -finanzierung in der Krankenhauspflege in Deutschland

    Diskussionspapier im Auftrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)

    Untersucht werden verschiedene Instrumente, mit denen die Probleme des Personal- und Zeitmangels in der Pflege im Rahmen eines reformierten DRG-Systems gelöst werden könnte: Pflegepersonalregelung (PPR), Leistungserfassung in der Pflege (Schweizer LEP), Nursing Related Groups, Anhaltszahlen, Honorierung einer „guten“ Personalausstattung, Steering Groups zur Personaleinsatzplanung, Erweiterte Veröffentlichungspflichten.
    Bei ihren Schlussfolgerungen gehen die AutorInnen davon aus, „dass sich eigentlich sämtliche Akteure im deutschen Krankenhauswesen einig sind, dass sich das DRG-System als Finanzierungssystem bewährt hat und lediglich Nachbesserungen in verschiedenen Bereichen notwendig sind bzw. sinnvoll sein könnten.“