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  • Pressebericht
    Deutsche Apothekerzeitung, 30.03.2016

    Befehl von oben

    correctiv.org über ökonomisch motivierte Operationen

    "Viel zu häufig fällt die Entscheidung für eine Operation in der Krankenhausverwaltung – weil die Klinik ihre Bilanz aufbessern will. Ärzten wird in ihre Arbeitsverträge diktiert, dass sie bestimmte Quoten erfüllen müssen. Das kostet die Allgemeinheit viel Geld – und kann den Patienten schaden."

  • Pressebericht
    DIE WELT, 04.12.2014

    Kliniken sanieren sich mit sinnlosen Operationen

    DIE WELT über fatale Auswirkungen des Fallpauschalensystems

    "Kaum irgendwo wird so viel operiert wie in Deutschland. Viele Klinikchefs weisen ihre Ärzte an, möglichst viele Eingriffe vorzunehmen – die bringen am meisten Geld. Manch Mediziner gibt entnervt auf." So beginnt der ausführliche Bericht in DIE WELT über Fehlanreize durch die Abrechnung nach DRGs.

  • Pressebericht
    Focus, 16.04.2016

    "Wer krank ist, ist kein Kunde"

    Debattenbeitrag im Focus

    "Es ist an der Zeit, sich wieder auf das eigentliche Arzt-Patienten-Verhältnis zu besinnen, auf Empathie und Verantwortung. Eine Medizin am Fließband, die jährlich eine Leistungssteigerung verlangt, verliert den Patienten aus dem Blickfeld. Und damit das ärztliche Ethos", schreibt Gabriele Schackert (Dt. Gesellschaft für Chirurgie) in einem Gastbeitrag für das Magazin Focus.

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 01.04.2016

    Chirurgen beklagen Zeitmangel im Krankenhaus

    Ärzteblatt über Auswirkungen von Fallpauschalen

    Laut Ärzteblatt übt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Prof. Dr. med. Gabriele Schackert, scharfe Kritik an den Folgen des Fallpauschalensystems.

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 18.11.2016

    Zwischen Verantwortung und Profitstreben

    Deutsches Ärzteblatt über Ökonomisierung im Krankenhaus

    Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über eine Studie von Medizinethiker Karl Heinz Wehkamp und Ökonom Heinz Naegler, die ÄrztInnen und Geschäftsführungen von Krankenhäusern befragt haben: "Ärzte berichteten von wie­der­holten Verletzungen medizinethischer Werte, etwa wenn 'lukrative' Patienten bevor­zugt und 'unattraktive' abgelehnt wurden.
    Der Umfrage zufolge führen Personal­verknappung und eine Arbeitsverdichtung zu Priori­sierungsentscheidungen, bei denen basismedizinische Leistungen wie die Anamnese, körperliche Untersuchungen und die persönliche Betreuung zu kurz kämen. Die Verletz­ung medizinethischer Werte führt bei den Ärzten dazu, dass das Vertrauen in die Kor­rekt­heit der Medizin schwindet, folgern Wehkamp und Naegler."

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 25.07.2016

    Wenn Grundsatz auf Versorgung trifft

    Deutsches Ärzteblatt über verschiedene Krankenhausträger

    Aus dem Text: "Die privaten Krankenhausträger waren ab den 1980er Jahren die ersten, die das Management ihrer Kliniken umgestellt und effizientere Abläufe im Alltag eingeführt haben. Damit waren sie Vorbilder für kommunale und freigemeinnützige Träger, die ihnen auf diesem Weg teilweise gefolgt sind. Zunehmend jedoch sehen sich die privaten Krankenhausträger der Kritik ausgesetzt, ihren wirtschaftlichen Erfolg auf den Schultern ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erwirtschaften und die Effizienzschraube zu überdrehen."

  • Positionspapier
    Ärztekammer Berlin, 21.03.2001

    DRGs sind abzulehnen

    Hellsichtiger Beschluss der Berliner Ärztekammer

    „Durch ein DRG-System entsteht ein Versorgungsrisiko für die Patienten. Ein solches prospektives Vergütungssystem verlagert das wirtschaftliche Risiko auf die Leistungserbringer. Damit hängt der wirtschaftliche Erfolg respektive das wirtschaftliche Überleben von dem Umfang ab, in dem Leistungen oder Kosten reduziert werden. Dies führt zur Risikoselektion, implizierter Rationierung und Qualitätsverlusten durch Unter- und Fehlversorgung ('quicker and sicker'). Der einzelne Patient ist diesem Mechanismus hilflos ausgesetzt. Instrumente der Qualitätssicherung existieren oder funktionieren nicht. Die Erwartungen von Politik und Krankenkassen, durch die Einführung von DRGs Geld zu sparen, werden nicht erfüllt werden. Sämtliche internationale Erfahrungen sprechen dagegen. Es werden im Gegenteil die Kosten steigen.“

  • Stellungnahme
    Deutscher Ethikrat, 05.04.2016

    Patientenwohl als ethischer Maßstab für das Krankenhaus

    Ausführliche Stellungnahme des Deutschen Ethikrates

    „In der vorliegenden Stellungnahme werden die ethischen Probleme analysiert, die sich auf der Ebene des Krankenhauses insbesondere aus den auf der übergeordneten Allokationsebene festgelegten Rahmenbedingungen ergeben. Krankenhäuser müssen ihre Versorgungsleistungen vor dem Hintergrund politischer Vorgaben und unter ökonomischen Bedingungen erbringen, die zum Teil problematische Auswirkungen auf die Entscheidungen im ärztlichen und pflegerischen Bereich und damit auf das Patientenwohl haben.“

  • Pressemitteilung
    Deutscher Ethikrat, 05.04.2016

    Patientenwohl als Maßstab

    Position des Deutschen Ethikrates

    "Drei Kriterien bestimmen das Patientenwohl: die selbstbestimmungsermöglichende Sorge für den Patienten, die gute Behandlungsqualität sowie Zugangs- und Verteilungsgerechtigkeit. Mit Blick auf diese drei Kriterien ergeben sich unterschiedliche Konfliktfelder. Diese betreffen vor allem die schwindenden Möglichkeiten einer angemessenen Kommunikation in der Arzt-Patient-, Pflegende-Patient- und Therapeut-Patient-Beziehung sowie die zunehmende Schwierigkeit für die im Krankenhaus Tätigen, ihre berufsethischen Pflichten umzusetzen. Zudem erweist es sich insbesondere mit Blick auf Patientengruppen mit besonderen Bedarfen als zunehmend problematisch, für sie einen gleichen Zugang zu Krankenhausleistungen und eine gerechte Verteilung der Ressourcen sicherzustellen. Dies betrifft Kinder und Jugendliche, Patienten in hohem Lebensalter, Patienten mit geriatrietypischen Erkrankungen, mit Demenz, mit Behinderung und Patienten mit Migrationshintergrund."

  • Pressemitteilung
    Dt. Gesellschaft für Chirurgie, 22.03.2016

    Zeitmangel beschädigt Arzt-Patienten-Verhältnis

    Warnung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

    Die Ökonomisierung der Medizin beschädigt zunehmend das Arzt-Patienten-Verhältnis, kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) anlässlich ihres bevorstehenden 133. Kongresses in Berlin. Wenn Krankenhausstrukturen vor allem darauf ausgelegt sind, größtmögliche Erlöse zu erzielen, führe das häufig zu einem Vertrauens- und Informationsverlust. „Wir brauchen wieder mehr Zeit für das Gespräch mit den Patienten“, fordert daher Professor Dr. med. Gabriele Schackert, Präsidentin der DGCH.