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  • Broschüre
    vdek – Die Ersatzkassen, 15.12.2015

    Ein kleines Jubiläum ist zu feiern: Sie halten die 20. Auflage der Broschüre „vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens“ in Ihren Händen. Die erste Ausgabe erschien 1992; sechs Mal haben die Bundesbürger seither gewählt, eine Vielzahl von Gesetzen ist in Kraft getreten. Unsere „Basisdaten“ haben in dieser Zeit viele von Ihnen bei ihrer täglichen Arbeit begleitet und zahlreiche Akteure des Gesundheitswesens mit wertvollen Daten, Zahlen und Fakten versorgt.

  • Studie
    Deutsches Krankenhaus Institut, 30.11.2015

    Investitionsfähigkeit der deutschen Krankenhäuser

    BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Deutsches Krankenhaus Institut

    Studie zu Investitionsbedarf und -finanzierung von Krankenhäusern durch die BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und das Deutsche Krankenhaus Institut. Aus dem Fazit: „Seit der obligaten Einführung des Fallpauschalensystems im Jahr 2004 schreiben, je nach Beobachtungsjahr, zwischen 30% und 50% der Krankenhäuser Verluste. (…) Eine maßgebliche Ursache für die wirtschaftlichen Probleme der Krankenhäuser ist die völlig unzureichende öffentliche Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser. Die öffentlichen Fördermittel der Bundesländer reichen bei weitem nicht aus, um den Investitionsbedarf zu decken. Die Krankenhäuser sind damit genötigt, dringend notwendige Investitionen anderweitig aus den Betriebserlösen zu finanzieren.
    Die Leistungsentgelte (Fallpauschalen und Zusatzentgelte) enthalten kalkulatorisch aber keine Investitionskosten im Sinne des KHG. Darüber hinaus können die Krankenhäuser infolge des Festpreissystems (Case Mix in Verbindung mit dem Landesbasisfallwert) etwaige Mehrkosten zur Deckung des Investitionsbedarfs nicht auf die Preise für die Leistungsentgelte abwälzen. Ein Krankenhaus, das diese Mittel nicht operativ erwirtschaftet, schreibt Verluste, muss erforderliche Investitionen aussetzen bzw. verschieben oder anderweitig die Betriebskosten reduzieren.“

  • Antrag
    Fraktion DIE.LINKE im Bundestag, 13.10.2015

    Krankenhäuser gemeinwohlorientiert und bedarfsgerecht finanzieren

    Antrag vom 13.10.2015; Drucksache 18/6326

    Antrag der Fraktion DIE.LINKE im deutschen Bundestag.

  • Studie
    Deutsche Krankenhaus Gesellschaft, 07.09.2015

    Differenziert nach Bundesländern gibt die Studie der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft einen detaillierten Überblick über rechtliche Vorgaben und konkrete Verfahrensweisen der Krankenhausplanung und der Investitionsfinanzierung. Berücksichtigt wurden Daten bis einschließlich August 2015.

  • Stellungnahme
    ver.di, 07.09.2015

    zum Gesetzentwurf der CDU/CSU und SPD:
    Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhausstrukturgesetz - KHSG)
    BT-Drucksache 18/5372

    Antrag der Fraktion DIE LINKE.
    Versorgungsqualität und Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern verbessern - Bedarfsgerechte Personalbemessung gesetzlich regeln BT-Drucksache 18/5369

    Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Gute Versorgung, gute Arbeit - Krankenhäuser zukunftsfest machen
    BT-Drucksache 18/5381

  • Studie
    JAMA, 28.07.2015

    Evaluation des Hospital-Acquired Condition (HAC) Reduction Program in den USA, das Kürzungen für Häuser vorsieht, bei denen es zu übermäßigen Komplikationen während des Krankenhausaufenthaltes kommt.

    Verf. stellen fest, das Häuser, die in anderer Hinsicht gut abschneiden, übermäßig von den Kürzungen betroffen sind und mahnen eine Überarbeitung der HAC-Methodik an.

  • Studie
    Dtsch Med Moschenschr, 16.06.2015

    Ausmaß von Rationierung und Überversorgung in der stationären Versorgung

    Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage in deutschen Krankenhäusern

    Befragung von Chefärzten, Geschäftsführern, Pflegedirektoren (über 2000)

    Ursachen ökonomischen Drucks: DRG; Steigerungen der Basisfallwerte bleiben hinter den Kostensteigerungen zurück; unzureichende Investitionsförderung durch die Länder

    Kostensenkungen und Fallzahlsteigerungen können beide negative Auswirkungen auf Patienten haben.

    Beides wird wahrgenommen; Besonders deutlich nehmen Chefärzte in Kardiologie und Orthopädie eine Fallzahlsteigerung aus wirtschaftlichen Gründen wahr.

    Rationierung wird aber in allen Fachbereichen wahrgenommen.

    Verf. folgern keine Kritik am System der Fallpauschalen, sondern die Notwendigkeit eines Abbaus von Überkapazitäten durch Konzentration und eine verbesserte Investitionskostenfinanzierung.

  • Pressebericht
    DER SPIEGEL, 14.03.2015

    SPIEGEL: Mumie auf Station

    Klinikum Bayreuth soll todkranke Patienten künstlich am Leben gehalten haben

    Dem Bericht des Wochenmagazins zufolge wurden PatientInnen ohne Überlebenschance beatmet, um lukrativere Abrechnungen der "Fälle" zu ermöglichen.

  • Pressebericht
    DIE WELT, 04.12.2014

    Kliniken sanieren sich mit sinnlosen Operationen

    DIE WELT über fatale Auswirkungen des Fallpauschalensystems

    "Kaum irgendwo wird so viel operiert wie in Deutschland. Viele Klinikchefs weisen ihre Ärzte an, möglichst viele Eingriffe vorzunehmen – die bringen am meisten Geld. Manch Mediziner gibt entnervt auf." So beginnt der ausführliche Bericht in DIE WELT über Fehlanreize durch die Abrechnung nach DRGs.

  • Studie
    Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftungslehrstuhl für Medizinmanagement, 01.09.2014

    Umgang mit Mittelknappheit im Krankenhaus

    Rationierung und Überversorgung medizinischer Leistungen im Krankenhaus?

    Ausgangspunkt ist der sehr hohe ökonomische Druck auf die Krankenhäuser. In einer Fragebogenaktion wurden je 500 Fachabteilungen bzw. Chefärzte befragt, ob und welche Auswirkungen sie auf die Versorgung der PatientInnen in ihrem Fachgebiet sehen.
    natürlich subjektiv und qualitativ beschreibend, aber wertvoll, beschreibt Unter-Über-Fehlversorgung aus ökonomischen Gründen. Sehr klar: die Situationsbeschreibung in der Einleitung.

    Deutliche Umfrageergebnisse zu Rationierung und Überversorgung, v.a. Kardio und Unfallchirurgie

  • Studie
    Hamburg Center for Health Care, 01.07.2014

    Der Forschungsauftrag sollte die gegenseitigen Schuldzuweisungen von GKV und DKG objektivieren, welche Faktoren für die Mengenzunahme im stationären Bereich verantwortlich sind, Angebots- oder Nachfrageseitig, ökonomische Fehlanreize versus Demographie und medizinischer Fortschritt, die Autoren diskutieren viele Einzelfaktoren, darunter verbergen sich interessante Einzelbeobachtungen, kommen zu keinem Fazit und fordern eine bessere Datengrundlage für weitere Forschungsprojekte.

  • Antrag
    Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag, 19.03.2014

    Kritik am Vorhaben der Einführung eines Fallpauschalensystems in den psychiatrischen Einrichtungen;
    Ist durch die Rücknahme des Vorhabens seitens der Regierung Anfang 2016 überholt.

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 27.09.2013

    Grundsätzliche Konstruktionsfehler

    Ärzteblatt über DRGs in Deutschland

    Aus dem Text: "Angesichts der seit Jahren immer wiederkehrenden Zyklen der Kritik an einer Unterfinanzierung erscheint es an der Zeit, das DRG-System insgesamt auf den Prüfstand zu stellen. Denn offensichtlich führt es zur Unterfinanzierung eines erheblichen Teils der Krankenhäuser. Dieser Effekt ist keineswegs Ergebnis vereinzelter kleinerer Konstruktionsfehler des DRG-Systems, wie es die mehrfachen punktuellen und zeitlich begrenzten „Nachbesserungen“ nahelegen könnten. Die Unterfinanzierung eines erheblichen Teils der Krankenhäuser ist vielmehr erklärtes und zentrales Ziel des DRG-Systems."

  • Studie
    Hans-Böckler Stiftung, 01.09.2013

    „Die Studie fragt nach den arbeits- und leistungspolitischen Ursachen der Arbeitsbelastungen im Öffentlichen Dienst (ÖD). Probleme zeigen sich in überdurchschnittlichen Fehltagen und in hohen subjektiven Unzufriedenheiten mit den Arbeitsbedingungen. Hierzu wird die vorliegende neuere Literatur zur Themenstellung gesichtet. Ziel ist es, Forschungslücken zu identifizieren und weiteren Forschungsbedarf abzuleiten. Eingegrenzt wird die Analyse auf interaktionsintensive Bereiche des (ehemaligen) unmittelbaren ÖD (Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen, Polizei, Schulen und Kitas sowie Krankenhäuser). Als Ursachen der hohen Arbeitsbelastungen lassen sich Restrukturierungsmaßnahmen, die Personalbemessung, eine Steigerung der Arbeitsintensität, die Alterung der Beschäftigten sowie eine unzureichende Beteiligung der Beschäftigten und zu geringe Entlastungsmöglichkeiten in der Arbeit festhalten. In der Organisation der Dienststellen und der Arbeitsprozesse selbst liegt eine wesentliche Belastungsursache. Die eingesetzten Maßnahmen setzen hingegen eher am individuellen Verhalten denn an den leistungs- und organisationspolitischen Aspekten an. Als notwendig wird der Aufbau einer systematischen Belastungsberichterstattung erachtet (Trendreports). Wissensbedarf besteht beispielsweise hinsichtlich des Zusammenhangs von individuellen Teilzeitstrategien und Belastungen. Den von den arbeitspolitischen Akteuren gewählten Strategien zur Regulierung der Leistungsproblematik wäre nachzugehen. Ebenso sollten die Reaktionen der Beschäftigten darauf und generell die Ursachen der hohen subjektiven Unzufriedenheiten vertiefend untersucht werden.“

  • Studie
    BJIR – Britisch Journal of Industrial Relations, 01.06.2013

    How Does Market Making Affect Industrial Relations?

    Evidence from Eight German Hospitals. British Journal of Industrial Relations

    Übersetzung Abstract:

    The introduction of market mechanisms matters for industrial relations. In the German hospital sector, national liberalization policies have put immense pressure on local management and worker representatives and led to the growth of a low-wage sector. In case studies of eight hospitals, we find some locales where market making has led to union revitalization and mobilization, but this effect varies. Using an eight-way comparison, we infer a configuration of three aspects of the local political economy — labour markets, politics and co-determination rules — that together provide a well-fitting explanation for both variation and change.

    Die Einführung von Marktmechanismen ist bedeutsam für industrielle Beziehungen. Im deutschen Krankenhaussektor haben landesweite Liberalisierungspolitiken einen immensen Druck auf das lokale Management und die Arbeitnehmervertretungen etabliert und zum Wachstum eines Niedriglohnsektors geführt. In Fallstudien mit acht Krankenhäusern finden wir Schauplätze, an denen die Marktschaffung zur Revitalisierung von Gewerkschaften und Mobilisierungen geführt hat, aber dieser Effekt ist variabel. In einem achtfachen Vergleich schließen wir auf eine Konfiguration aus drei Aspekten der lokalen politischen Ökonomie – Arbeitsmärkte, Politik und Mitbestimmungsrecht – die zusammen geeignete Erklärungen für Abweichungen und Veränderungen geben können.

  • Studie
    OECD, 01.04.2013

    OECD-Vergleich der Krankenhausstatistiken der OECD-Länder mit Bettenzahlen, stationären Behandlungen, Operationshäufigkeiten auf Basis der Zahlen bis 2012.

    wertvoll. problematisiert die ökonomisch motivierten Mengenzunahmen.