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  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 25.07.2016

    Wenn Grundsatz auf Versorgung trifft

    Deutsches Ärzteblatt über verschiedene Krankenhausträger

    Aus dem Text: "Die privaten Krankenhausträger waren ab den 1980er Jahren die ersten, die das Management ihrer Kliniken umgestellt und effizientere Abläufe im Alltag eingeführt haben. Damit waren sie Vorbilder für kommunale und freigemeinnützige Träger, die ihnen auf diesem Weg teilweise gefolgt sind. Zunehmend jedoch sehen sich die privaten Krankenhausträger der Kritik ausgesetzt, ihren wirtschaftlichen Erfolg auf den Schultern ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erwirtschaften und die Effizienzschraube zu überdrehen."

  • Pressemitteilung
    Marburger Bund, 22.05.2016

    Der Ökonomisierung entgegentreten

    Dem individuellen Patienten gerecht werden

    Zwölf Jahre nach der Einführung des Fallpauschalensystems (G-DRG) als Abrechnungsgrundlage in den Krankenhäusern sieht der Marburger Bund mit großer Sorge die negativen Folgen dieses Systems. „Das G-DRG-System setzt Anreize zur Fallzahlsteigerung und zu sachkostenintensiven Prozeduren. Der systembedingte Konkurrenzkampf der Krankenhäuser untereinander führt zu einer permanenten ökonomischen Wachstumsstrategie bei gleichzeitigem Kostensenkungswettbewerb zu Lasten der Beschäftigten“, heißt es in einem Beschluss der 129. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbands.

  • Pressemitteilung
    DIE LINKE. Landesverband Hessen, 20.04.2016

    Mehr Personal und höhere Löhne im Krankenhaus

    Pressemitteilung DIE LINKE. Landesverband Hessen

    „Wir brauchen einen leistungsfähigen und gut ausgestatteten Öffentlichen Dienst - dazu gehören auch gute Löhne für die Beschäftigten an den Krankenhäusern“, erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen.

  • Pressebericht
    Focus, 16.04.2016

    "Wer krank ist, ist kein Kunde"

    Debattenbeitrag im Focus

    "Es ist an der Zeit, sich wieder auf das eigentliche Arzt-Patienten-Verhältnis zu besinnen, auf Empathie und Verantwortung. Eine Medizin am Fließband, die jährlich eine Leistungssteigerung verlangt, verliert den Patienten aus dem Blickfeld. Und damit das ärztliche Ethos", schreibt Gabriele Schackert (Dt. Gesellschaft für Chirurgie) in einem Gastbeitrag für das Magazin Focus.

  • Stellungnahme
    Dr. Bernard Braun, 14.04.2016

    „…dass die Abschaffung des DRG-Systems zwar eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für die erwarteten positiven Veränderungen ist.“

  • Stellungnahme
    ver.di, 13.04.2016

    Stellungnahme der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft – ver.di zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages am Mittwoch, 13. April 2016 zum Antrag der Abgeordneten Harald Weinberg, Sabine Zimmermann (Zwickau), Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE

  • Stellungnahme
    Interessenverbend kommunaler Krankenhäuser e.V. , 11.04.2016

    Gemeinwohlorientierung und Ökonomie sind kein Gegensatz; Sparsamkeit dient dem Gemeinwohl
    „Notwendig ist eine Reform, die materielle Eigennützigkeit als Handlungsmaxime neutralisiert.“ (2)
    Zentrales Problem: Krankenhauswesen ist mit Aufhebung des Selbstkostendeckungsprinzips als Geschäftsfeld für Investoren interessant geworden. Das ist im Zusammenspiel mit der Unterfinanzierung das Hauptproblem.

    „Notwendig ist daher unseres Erachtens keine Debatte oder Entscheidung über das System der Fallpauschalen, und auch nicht über Personalschlüssel in der Pflege. Notwendig ist eine Grundsatzentscheidung über die Natur des Unternehmens Krankenhaus: kommerziell oder am Gemeinwohl orientiert?“ (4)

  • Stellungnahme
    Deutscher Ethikrat, 05.04.2016

    Patientenwohl als ethischer Maßstab für das Krankenhaus

    Ausführliche Stellungnahme des Deutschen Ethikrates

    „In der vorliegenden Stellungnahme werden die ethischen Probleme analysiert, die sich auf der Ebene des Krankenhauses insbesondere aus den auf der übergeordneten Allokationsebene festgelegten Rahmenbedingungen ergeben. Krankenhäuser müssen ihre Versorgungsleistungen vor dem Hintergrund politischer Vorgaben und unter ökonomischen Bedingungen erbringen, die zum Teil problematische Auswirkungen auf die Entscheidungen im ärztlichen und pflegerischen Bereich und damit auf das Patientenwohl haben.“

  • Pressemitteilung
    Deutscher Ethikrat, 05.04.2016

    Patientenwohl als Maßstab

    Position des Deutschen Ethikrates

    "Drei Kriterien bestimmen das Patientenwohl: die selbstbestimmungsermöglichende Sorge für den Patienten, die gute Behandlungsqualität sowie Zugangs- und Verteilungsgerechtigkeit. Mit Blick auf diese drei Kriterien ergeben sich unterschiedliche Konfliktfelder. Diese betreffen vor allem die schwindenden Möglichkeiten einer angemessenen Kommunikation in der Arzt-Patient-, Pflegende-Patient- und Therapeut-Patient-Beziehung sowie die zunehmende Schwierigkeit für die im Krankenhaus Tätigen, ihre berufsethischen Pflichten umzusetzen. Zudem erweist es sich insbesondere mit Blick auf Patientengruppen mit besonderen Bedarfen als zunehmend problematisch, für sie einen gleichen Zugang zu Krankenhausleistungen und eine gerechte Verteilung der Ressourcen sicherzustellen. Dies betrifft Kinder und Jugendliche, Patienten in hohem Lebensalter, Patienten mit geriatrietypischen Erkrankungen, mit Demenz, mit Behinderung und Patienten mit Migrationshintergrund."

  • Pressebericht
    Deutsches Ärzteblatt, 01.04.2016

    Chirurgen beklagen Zeitmangel im Krankenhaus

    Ärzteblatt über Auswirkungen von Fallpauschalen

    Laut Ärzteblatt übt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Prof. Dr. med. Gabriele Schackert, scharfe Kritik an den Folgen des Fallpauschalensystems.

  • Pressebericht
    Münchner Merkur, 31.03.2016

    Mehr Notfall-Kaiserschnitte

    DRGs belohnen fragwürdige Abrechnung

    "Bayerische Kliniken rechnen Kaiserschnitt-Geburten zunehmend als Notfall-OP ab. Grund dafür könnte sein, dass Krankenhäuser für einen ungeplanten Kaiserschnitt mehr abrechnen können als für einen geplanten." Bericht der Zeitung Münchner Merkur.

  • Pressebericht
    Deutsche Apothekerzeitung, 30.03.2016

    Befehl von oben

    correctiv.org über ökonomisch motivierte Operationen

    "Viel zu häufig fällt die Entscheidung für eine Operation in der Krankenhausverwaltung – weil die Klinik ihre Bilanz aufbessern will. Ärzten wird in ihre Arbeitsverträge diktiert, dass sie bestimmte Quoten erfüllen müssen. Das kostet die Allgemeinheit viel Geld – und kann den Patienten schaden."

  • Pressemitteilung
    Dt. Gesellschaft für Chirurgie, 22.03.2016

    Zeitmangel beschädigt Arzt-Patienten-Verhältnis

    Warnung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

    Die Ökonomisierung der Medizin beschädigt zunehmend das Arzt-Patienten-Verhältnis, kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) anlässlich ihres bevorstehenden 133. Kongresses in Berlin. Wenn Krankenhausstrukturen vor allem darauf ausgelegt sind, größtmögliche Erlöse zu erzielen, führe das häufig zu einem Vertrauens- und Informationsverlust. „Wir brauchen wieder mehr Zeit für das Gespräch mit den Patienten“, fordert daher Professor Dr. med. Gabriele Schackert, Präsidentin der DGCH.

  • Pressemitteilung
    Dt. Institut für angewandte Pflegeforschung, 16.03.2016

    "Im Jahr 2004 wurde die Krankenhausfinanzierung in Deutschland grundsätzlich umgestellt. Seither gelten diagnosebezogene Fallpauschalen, d.h. Krankenhäuser bekommen heute pro Diagnose und Fall ein definiertes Entgelt. Vor dem Hintergrund dieses sogenannten DRG-Systems hat eine massive Verschiebung beim Personal und den Kosten insbesondere von der Krankenhauspflege auf die Ärzteschaft stattgefunden. Auf diesen Missstand hat Prof. Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip), auf dem Deutschen Pflegetag 2016 in Berlin in einem Vortrag hingewiesen."

  • Pressemitteilung
    Ärztekammer Berlin, 15.03.2016

    15 Jahre Fallpauschalensystem in deutschen Kliniken

    Position der Ärztekammer Berlin

    Die Berliner Ärztekammer hat bereits vor Einführung des Fallpauschalensystems vor dramatischen Folgen gewarnt. 15 Jahre später sieht sie sich bestätigt. „Wären DRGs ein Medikament, müssten sie sofort vom Markt genommen werden. Alle Nebenwirkungen sind eingetreten, fast alle Wirkungen ausgeblieben", erklärt ihr Präsident, Dr. med. Günther Jonitz.

  • Stellungnahme
    Prof. Dr. Michael Simon, 01.03.2016

    „Die vielfach vorgebrachte Argumentation, die Einführung des DRG-Systems habe die „Wirtschaftlichkeit“ der Krankenhäuser verbessert, kann insofern nicht überzeugen, als ihr implizit ein sehr zweifelhafter Wirtschaftlichkeitsbegriff zugrunde liegt.“ (Kompensation von Unterfinanzierung durch Personalabbau, Fahlzahlsteigerungen, Orientierung auf lukrative Fälle u.ä.)

    Verbot von gewinnorientierten Krankenhäusern könnte verfassungswidrig sein; allerdings würde eine Wiedereinführung des Selbstkostendeckungsprinzips vermutlich einen faktischen Ausschluss profitorientierter Strategien bedeuten.